Diözesanmuseum Rottenburg

Das Museum der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört zu den ältesten Institutionen seiner Art und beherbergt eine der bedeutendsten Bestände mittelalterlicher Kunst in Baden-Württemberg. Begründet im Jahr 1862, als der Rottweiler Pfarrer Johann Georg Martin Dursch seine Sammlung altschwäbischer Malerei an Joseph von Lipp, den damaligen Bischof von Rottenburg, verkaufte, hat sich das Museum seither kontinuierlich weiterentwickelt. Auch aktuell entsteht Neues: Bis November 2025 wird unser Haus in der ehemaligen Karmeliterkirche umfassend saniert und modernisiert.



Der historische Barockbau, in dem das Museum beheimatet ist, wird bautechnisch ertüchtigt und an heutige Standards angepasst. Ziel ist es, einen flexiblen, barrierearmen Raum zu schaffen, der unsere Schausammlung zeitgemäß präsentiert. Die neu inszenierte und inhaltlich überarbeitete Ausstellung lädt ab Herbst 2025 dazu ein, im Herzen der Altstadt Rottenburgs 1000 Jahre Glaubens- und Kulturgeschichte zu erleben.



Das zukünftige Museum wird neben einer reichen Auswahl spätmittelalterlicher Malerei und Skulptur auch eine kostbare Sammlung sakraler Schatzkunst, herausragende Beispiele der Volkskunst wie auch die größte Reliquienglassammlung im deutschsprachigen Raum präsentieren. Regelmäßig stattfindende Sonderausstellungen mit zeitgenössischer Kunst werden in Dialog mit den historischen Bildwerken der Schausammlung treten und aktuelle Akzente setzen. Gerade der Diskurs mit den Kunstschaffenden der Gegenwart spielt im Selbstverständnis der Einrichtung eine große Rolle.



Wir freuen uns darauf, nach der Umbauphase Stammbesucher:innen und neue Interessierte bei uns begrüßen zu dürfen. Allen Neugierigen, die bereits jetzt mehr über das Projekt wissen möchten, legen wir unsere Newsletter sehr ans Herz: In regelmäßigen Abständen berichten wir dort über die Entwicklungen in der Baustelle und in den Depots.