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Erstes Regesten-Paket der ›Regesta Civitatum Imperialium‹ veröffentlicht

Das erste große Regesten-Paket ist im Rahmen des DFG-Projekts ›Regesta Civitatum Imperialium‹ online gegangen (hier findet ihr weitere Informationen zum Projekt). Nachdem das Projektteam im April seinen ersten Projektworkshop veranstaltet und die ersten Regesten einer kritischen Prüfung durch ein Fachpublikum aus Forschenden zur Reichsstadtgeschichte sowie Partnerprojekten unterzogen haben, nutzte es die letzten Monate zur intensiven Nacharbeit und der Erstellung neuer Regesten zu den kleinen und mittleren Reichsstädten im deutschen Südwesten. Die Regesten sind im Open Access über die Seiten der Regesta Imperii abrufbar, wo die Regesten im Bereich RIplus publiziert werden, und können mit den Such- und Filterfunktionen der Regesta Imperii durchsucht sowie für weitere Forschung genutzt werden.



Über 400 Regesten aus unterschiedlichen Städten stehen damit nun zur Verfügung. Den Anfang bilden Regesten aus sieben Städten: Dinkelsbühl, Donauwörth, Nördlingen, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Weißenburg und Bad Windsheim. Ein besonderer Meilenstein: Für die Stadt Dinkelsbühl wurden die Bestände bereits vollständig bearbeitet. In den kommenden Monaten wird die Datenbank sukzessive um neue Regesten aus den genannten sowie fünf weiteren Städten der ersten Projektphase ergänzt.



In den bereits publizierten Regesten finden sich zentrale Themen der Interaktion zwischen den Städten und dem Reichsoberhaupt sowie seinen Institutionen, wie beispielsweise Gerichtsrechte, Steuern und Abgaben, Verpfändungen, die Abwehr von Ansprüchen benachbarter Herren und Fürsten oder die Bestätigung von Privilegien. Gleichzeitig bilden die Regesten auch eine Bandbreite von Quellen ab, denn das erschlossene Material reicht von einfachen Quittungen bis hin zu umfangreichen Schriftstücken, die von komplexen, langwierigen Streitigkeiten berichten.



Alle weiteren Informationen zum Projekt findet ihr auf dessen Webseite.

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