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Musik zur Zeit der Salier

Musik spielt in modernen Inszenierungen des Mittelalters eine eine bedeutende Rolle. Ob Spielfilm oder Dokumentation: Sie untermalt Handlung, erzeugt Spannungsbögen und weckt Emotionen bei den Rezipienten, die auf diese Weise in die Welt des Mittelalters mitgenommen werden. Eng verknüpft mit Darstellungen von Geschichte sind Fragen nach deren „Realismus“ und „Authentizität“, denn in aller Regel wird etwas als „authentisch“ Wahrgenommenes auch als qualitativ höherwertig eingeschätzt. So verwundert der hohe Anspruch, das Mittelalter auch „mittelalterlich“ klingen zu lassen, nicht.[1] In diesem Kontext ist zu fragen, was wir über die Musik des Mittelalters eigentlich wissen und worauf Regisseure für ihre Inszenierung zurückgreifen können. Als exemplarisches Beispiel soll hier das Frühmittelalter dienen.



Das virtuelle Wintersemester 2020/21 kreativ nutzen und selbst digitale Inhalte erstellen, dachten sich Studierende der Universität Osnabrück. Im Rahmen der Lehrveranstaltung ›Heinrich IV. – Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Reich der Salier‹ beschäftigten sie sich zusammen mit ihrem Dozenten PD Dr. Sebastian Steinbach und den Betreibern von Mittelalter Digital mit der Frage, wie die Welt des berühmten Canossa-Kaisers wohl ausgesehen haben mag und wie sie uns in den Spielsequenzen moderner Fernsehdokumentationen präsentiert wird. Entstanden sind Beiträge zu Musik, Sprache und Schrift sowie dem Reisekönigtum der Salierzeit (1024-1125), die nun online präsentiert werden und den Grundstock für ein offenes Themenheft zur Welt des 11. Jahrhunderts bilden. Eine Fortsetzung ist also mehr als erwünscht… viel Spaß beim Lesen und Sammeln weiterer Ideen für Artikel zum Thema!



Zur Autorin: Lucia Hartwig studiert im 6. Bachelorsemester an der Universität Osnabrück mit dem Ziel Gymnasiallehramt. Ihre Fächer sind Geschichte und Kunst / Kunstpädagogik. Sie interessiert sich vor allem für die Zusammenhänge der Ereignisse in der Geschichte und entdeckt jedes Semester neue und spannende Themen für sich.



Einleitung

Das Mittelalter wird von der Musikwissenschaft in drei Epochen gegliedert. Die Erste umfasst die Zeit seit der Entstehung der kirchlichen Musik bis etwa 1100 und kennt vornehmlich einstimmige Musik. Die Zweite wird von der Mitte des 12. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts datiert und als ›Notre Dame‹-Schule bezeichnet, in der die mehrstimmige Musik entwickelt wird (vgl. Hodes 1979, S. 7-17; Stäblein 1984, S. 45). Die dritte und letzte Epoche, die sog. ›Ars Nova‹ oder das sogenannte ›Trecento‹ umfasst die Musik aus dem 13. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.



Noch immer wird in der Forschung über die Musikrichtungen des Mittelalters geforscht, wobei insbesondere das Frühmittelalter diskutiert wird. Die in diesem Zeitbereich angesiedelte Gregorianik sowie die Erforschung der Notenschreibweisen stellen hierbei die breiteren und aktuelleren Forschungsfelder dar. Die gregorianischen Gesänge werden auch in diesem Artikel im Zentrum stehen.



Ab dem 19. bis ins 20. Jahrhundert hinein fand eine „Choralrestauration“ statt, auch Choralreform genannt, in deren Folge von einem Verfall der Gregorianik ab dem 12. Jahrhundert gesprochen wurde. Dieser ging einerseits mit der „Weiterentwicklung der [einstimmigen] Musik zur Mehrstimmigkeit“ einher, andererseits gab es zu viele verschiedene Fassungen des Chorals, sodass keine Einheitlichkeit mehr existierte (Hodes 1979, S. 18). Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zudem intensiv an der Analyse der Notierungsarten geforscht. Die Zeit vor dem 9. Jahrhundert gibt kaum Aufschluss über Notenschreibweisen, weshalb auch keine Melodieverläufe des Chorals überliefert sind.



Zahlreiche Fragen lassen sich anhand der zeitgenössischen Quellen zudem nicht beantworten.[2] Mittels Restauration wird versucht, eine möglichst vollständige und authentische Ausgabe der ursprünglichen Choräle und deren Notationen zu rekonstruieren, doch aufgrund der unvollständigen Quellenlage ist dies nur schwer möglich und die Restauration daher zwangsläufig ungenügend. Die Wissenschaft muss zwar eine „Vollständigkeit“ der historischen Quellen anstreben und kann sich „nicht mit Fragmenten zufriedengeben“. Doch aller Bemühungen zum Trotz kann es „eine historische Aufführungspraxis […] dabei nicht geben“ (Kohlhaas 2001, S. 33-34, Zitate S. 33; Hucke / Möller 2016a).



In manchen Bereichen der Forschung gibt es zudem kaum Anhaltspunkte oder Belege aus der Zeit, die untersucht wird. So sind die Forscher für nicht-geistliche Liedkunst des Frühmittelalters beispielsweise größtenteils auf Spekulationen und Interpretationen angewiesen. Erst ab dem Jahr 1100 werden vermehrt Belege greifbar, die zeigen ob, wie und in welcher Ausprägung sich die weltliche Musik parallel zur geistlichen entwickelt hat. Die genannten Probleme stellen einen Teil der Forschungslücke dar, mit denen die Wissenschaftler umgehen müssen.[3]



Zu allen angesprochenen Forschungsfeldern – dem gregorianischen Choral, der Notenschrift sowie der weltlichen Musik – sollen nachfolgend einige Überlegungen präsentiert werden.



Der Gregorianische Choral

Der Gregorianische Choral, auch „cantus Gregorianus“ genannt, gilt als die geistliche Musikform des Mittelalters. Dieser ursprünglich liturgische Gesang war für die abendländische Musik von hoher Bedeutung und entstand bereits im Italien des 7. Jahrhunderts (vgl. Stäblein 1984, S. 103). Kirchenpolitische Motive waren der ursprüngliche Grund für die Erschaffung des Gregorianischen Chorals, durch den „die Musik des päpstlichen Hofes aus der sie umgebenden stadtrömischen als höchststehend, als edler, nobilitierter“ hervorgehoben werden sollte (ebd., S. 114).



Benannt wurde der Gregorianische Choral nach Papst Gregor I., der von 540 bis 603 lebte. Unklar ist, ob Gregor I. die Gesänge der katholischen Kirche um das Jahr 600 neu geordnet hat oder ob zu späterer Zeit versucht wurde, die Reorganisation des Chorals mit Hilfe der Autorität seines Namens zu legitimieren. Diese „Gregorianische Frage“ wird in der Forschung noch immer diskutiert (vgl. Hodes 1979, S. 9-12; Stäblein 1984, S. 103-116).



Im Mittelalter war der stets einstimmige Choral, der lange Zeit nicht instrumental begleitet wurde, ein wesentlicher Bestandteil der Messen und Offizien (Stundengebete). Die Gebete wurden hierbei nicht gesprochen, sondern meist in Form lateinischer Psalmen gesungen (vgl. Hodes 1979, S. 1; Dyer 2016).



Es waren vornehmlich Mönche und Priester, die im Stande waren, die komplexen lateinischen Schriften vorzutragen. Inwiefern Laien beteiligt waren, lässt sich kaum mehr rückschließen, denn die Choralhandschriften sagen diesbezüglich nichts aus. Es ist davon auszugehen, dass „die Gemeinde sich darauf beschränkte, die Akklamationen zu singen, dem Priester oder Diakon mit Amen, Alleluja zu antworten“ (Hodes 1979, S. 90; ferner Hucke / Möller 2016b). Da es Frauen lange Zeit verboten war, mitzusingen, sangen nur Männer und Knaben gemeinschaftlich den Choral.



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Entstehung des Gregorianischen Gesangs, der von Gregor dem Großen seinem Notarius Petrus Diaconus diktiert wird, seinen Ursprung aber in Gott hat – der Heilige Geist in Gestalt der Taube inspiriert Gregor.



Die Notenschrift

Erst seit den Anfängen des 10. Jahrhunderts sind schriftliche Überlieferungen von Melodien vorhanden, die Aufschluss darüber geben können, wie sich die Choralmelodien angehört haben (vgl. Hucke / Möller 2016b). Zuvor wurden lediglich die Texte aufgeschrieben, was – insbesondere auch im weltlichen Kontext – bis ins Spätmittelalter keine Seltenheit blieb.



In der Mitte des 9. Jahrhunderts entwickelte sich die erste Notenschrift, die Neumen[4], was übersetzt „Wink“ oder „Gebärdensprache“ bedeutet (vgl. Hodes 1979, S. 30; Haas 2016). Sie sollten zeichenhaft die Dirigierbewegung der Hand abbilden und wurden über dem Text notiert (vgl. Hodes 1979, S. 29). Das Problem dieser Notierungsart besteht darin, dass sie die Tonhöhen der Melodien nicht darstellen (vgl. Stäblein 1984, S. 51; Kohlhaas 2001, S. 26).



Um 1025 entwickelte der Benediktinermönch Guido von Arezzo diese Notenschrift weiter. Sie erhielt ein Liniensystem, in das nun quadratische Noten gesetzt wurden. Deshalb wird die Notenschrift auch Quadratnotation genannt. Erstmalig konnte so auch die Melodie abgelesen werden (vgl. Stäblein 1984, S. 48; Hucke / Möller 2016c). Diese Notenschreibweise mit einem Liniensystem ist heute noch bekannt (vgl. Hodes 1979, S. 16), setzte sich im Frühmittelalter aber noch nicht überall zur selben Zeit durch, weswegen es keinen einheitlichen liturgischen Gesang gegeben haben konnte (vgl. Hucke / Möller 2016d).



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Neumen aus St. Gallen, entstanden um 925.



Erst mit den „erhaltenen neumierten Handschriften beginnt […] die für die heutige Forschung faßbare, von da ab kontinuierlich nachweisbare Überlieferung des gregorianischen Gesangs“. „Die zweifellos wichtigsten musikalischen Quellen für die Erforschung des gregorianischen Gesangs bilden die frühen adiastematischen Neumenhandschriften sowie die Handschriften mit Doppelnotation (z.B. Neumenschrift und Buchstabennotation) und die ältesten Handschriften mit diastematischer Notation.“ Eine ebenso wichtige Quelle stellt der Codex H 159 dar, der im 11. Jahrhundert entstanden ist. Auf Basis der dort aufgeführten Doppelnotationen ist es der Wissenschaft heutzutage möglich, die Neumennotation besser analysieren zu können (vgl. Kohlhaas 2001, S. 24-29).



Die weltliche Musik des Frühmittelalters

Parallel zur geistlichen entwickelte sich auch eine weltliche Liedkunst, über die aufgrund der dünnen Quellenlage nur schwer Rückschlüsse gezogen werden können. Hodes merkt an, dass die Choralmusik auch als Maßstab für die weltliche Musik diente (vgl. Hodels 1979, S. 9).



Anders als in der geistlichen Musik, die lange Zeit unbegleitet blieb, fanden Musikinstrumente im weltlichen Bereich seit jeher Verwendung. Für das Frühmittelalter wissen wir dies etwa aus dem ›Utrechter Psalter‹, der zwischen 820 und 835 n. Chr. mit 166 Tuschzeichnungen angefertigt wurde. Auf dem Bild (Utrechter Psalter, Psalm 149 – 150) sind in erster Linie Saiteninstrumente zu erkennen, wie die Harfe und die Leier.



Bereits der spätantike Gelehrte Cassidor (ca. 485 bis 580) erwähnt in seiner Schrift ›De artibus ac disciplinis liberalium litterartum‹, die unter anderem eine bedeutende Quelle für die mittelalterliche Musiktheorie darstellt, diverse Musikinstrumente. Zu ihnen zählen zum Beispiel die Blasinstrumente tibia, calami, organa, panduria, hydraulis (orgelartiges Tasteninstrument) und Saiteninstrumente, wie die cithara (Leier). Auch Schlaginstrumente werden in diesem Kontext genannt (vgl. Hickmann 1971).



Allerdings sind nur vereinzelt nicht-kirchliche Stücke überliefert. So ist es aufgrund der unzureichenden Quellensituation heutzutage kaum möglich, Rückschlüsse für die weltliche Musik zu ziehen und diese genauer zu rekonstruieren. Zu den bekanntesten Stücken des frühen Mittelalters zählt das althochdeutsche ›Hildebrandslied. Es ist unikal überliefert und nur fragmentarisch erhalten (vgl. Haubrichs 1995, S. 114-117), wie die meisten anderen Stücke auch.



Fazit

Kommen wir auf die Ausgangsfrage dieses Artikels zurück, bleibt festzuhalten, dass sich ein Regisseur wohl mit dem Wenigen zufriedengeben muss, das über die frühmittelalterliche Musik gesagt werden kann.



Die Erforschung der Musik des Mittelalters ist äußerst komplex und geht mit zahlreichen offenen Fragen und kaum zu lösenden Problemen einher. Über die weltliche Musik ist nur wenig bekannt, da die Quellenlage so dünn ist, dass Forschende auf Spekulationen angewiesen sind und Rückschlüsse aus der Karolingerzeit ziehen müssen. Das gilt auch für das Wissen über die Verwendung der Musikinstrumente. Über die geistliche Musik, im Frühmittelalter in Form des Gregorianischen Chorals, gibt es deutlich mehr Quellen. Sie sind jedoch unvollständig und mit großer Vorsicht zu begutachten und zu analysieren. Lediglich aus Quellen, die eine Quadratnotation aufweisen, können heute vorsichtige Rückschlüsse über den Verlauf der Melodie gezogen werden.



So verwundert es nur wenig, dass frühmittelalterliche Musik in Filmen und Dokumentationen nur wenig präsent ist. Zwar werden beispielsweise der Gregorianische Gesang oder zeitgenössische Musikinstrumente, wie die Harfe oder gewisse Blasinstrumente, berücksichtigt, doch erschöpft sich die Bezugnahme auf die frühmittelalterliche Musik oft hierin.



Literaturverweise

[1] Ein konkretes Beispiel zeigt die Dokumentation ›Heinrich IV. – Tyrann auf dem Thron‹: Dort wird unter anderem der Vatikan dargestellt, und dies auch musikalisch: mit Hilfe des Gregorianischen Chorals (https://www.youtube.com/watch?v=GhE4VPuCfYE; Abruf: 08.07.2021).



[2] Beispielsweise die Frage, „wann und wo das gregorianische Repertoire die den späteren Quellen zugrundeliegende Ausformung erhalten hat (Kohlhaas 2001, S. 31). Eine weitere Frage, die ungeklärt bleibt ist die nach der Entstehung der Neumenschrift. Inwiefern das Repertoire mündlich oder schriftlich überliefert wurde, ist nicht gewiss (vgl. ebd. S. 33).



[3] Die folgenden Werke bieten einen guten Überblick über den Themenbereich: Hodes 1979 erörtert in seiner Monografie die Geschichte der Gregorianik sowie die Elementarlehre der Neumen und gibt Bemerkungen zur Praxis des Gesangs. Kolhaas 2001 geht in ihrem Werk auf den bis dahin gegebenen Forschungsstand sowie auf die Quellenlage der Gregorianik ein, die auch in unserem Kontext vorgestellt wurde. Der Sammelband Stäblein 1984 widmet sich in verschiedenen Schwerpunkten dem Thema Gregorianik und der weltlichen Musik des Mittelalters. Schließlich ist die ›Die Musik in Geschichte und Gegenwart‹ (MGG) zu erwähnen, die zahlreiche Bereiche der Musikwissenschaft abdeckt, unter anderem den Gregorianischen Choral und die Neumen.



[4] Vgl. Hodes 1979, S. 16; vgl. Kohlhaas 2001, S. 25; vgl. Hucke / Möller 2016c; vgl. Haas 2016.



Literaturverzeichnis



Sekundärliteratur

Dyer 2016: Joseph Dyer, Art. Psalm, Lateinisch, einstimmig. Allgemeines, in: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lüttken, 2016 (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/392596).

Haas 2016: Max Haas, Art. Notation, Neumen. Begriff, in: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lüttken, 2016 (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/45543).

Haubrichs 1995: Wolfgang Haubrichs, Die Anfänge. Versuche Volkssprachlicher Schriftlichkeit im frühen Mittelalter, Tübingen 1995.

Hickmann 1971: Ellen Hickmann, Musica instrumentalis. Studien zur Klassifikation des Musikinstrumentariums im Mittelalter, Baden-Baden 551971 (= Sammlung musikwissenschaftlicher Abhandlungen).

Hodes 1979: Karlheinrich Hodes, Der gregorianische Choral. Eine Einführung, Darmstadt, 1979.

Hucke / Möller 2016a: Helmut Hucke / Hartmut Möller, Art. Gregorianischer Gesang. Der Vortrag des Gregorianischen Gesangs, in: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lüttken, 2016 (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/16155).

Hucke / Möller 2016b: Helmut Hucke / Hartmut Möller, Art. Gregorianischer Gesang, Die Aufzeichnung der Melodien, in: ebd. (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/382696).

Hucke / Möller 2016c: Helmut Hucke / Hartmut Möller, Art. Gregorianischer Gesang. Die Ausbreitung der Überlieferung durch neumierte Handschriften und der Beginn der Notenschrift auf Linien, in: ebd. (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/49193).

Hucke / Möller 2016d: Helmut Hucke / Hartmut Möller, Art. Gregorianischer Gesang. Die Entwicklung des Gregorianischen Gesangs zum Melodienrepertoire, in: ebd. (https://www.mgg-online.com/mgg/stable/15133).

Kohlhaas 2001: Emmanuela Kohlhaas, Archiv für Musikwissenschaft. Musik und Sprache im Gregorianischen Gesang, Stuttgart 2001.

Stäblein 1984: Bruno Stäblein, Musik und Geschichte im Mittelalter, Göppingen 1984.