Zum Hauptinhalt springen
Artikel Artikel

Verschwundene Wörter des Mittelalters

Ihr kennt sicher unzählige Redewendungen, die direkt aus dem Mittelalter stammen: Wir brechen eine Lanze für jemanden, meckern, dass etwas auf keine Kuhhaut geht, führen manchmal sogar etwas im Schilde – wusstet ihr aber auch, dass das deutsche Mittelalter zahlreiche Wörter kannte, die uns heute verlorengegangen sind (oder mittlerweile eine andere Bedeutung tragen)?



Für alle, die sich für Sprachgeschichte begeistern können und es spannend finden, wie Sprache auch Kultur und Mentalität gestaltet (oder ist es andersherum?), ist nun im Greven Verlag ein richtig feines Büchlein erschienen: ›Verschwundene Wörter des Mittelalters‹ von Michael Schwarzbach-Dobson.



Hier sind 80 Wörter versammelt, die wie die Dinosaurier entweder ausgestorben sind oder sich verwandelt haben – Sprache ist eben einem steten Wandel unterlegen.



Unter dem Begriff „Degen“ können wir uns heute wahrscheinlich noch etwas vorstellen. Aber was verstand ein mittelalterlicher Mensch darunter? Habt ihr schon mal von einem „spel“ gehört? – Oft hilft auch eine Reise in andere germanische Sprachen. Oder ist euch schon ein „garzûn“ begegnet?



Wer sich also nur ein bisschen für Sprache und ihre Herkunft begeistern kann, findet hier eine schöne und schön gestaltete Lektüre!