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Der König der Mittelalter-Krimis: ›Der Name der Rose‹

Mysteriöse Morde, skrupellose Bösewichte, gewiefte Ermittler: Der Krimi gehört zu einem der beliebtesten Genres, auch in der „mittelalterlichen“ Medienlandschaft (in unserer Mediathek finden sich mittlerweile 165 entsprechende Einträge). Unter den zahlreichen Vertretern sticht seit vielen Jahren ein historischer Roman besonders hervor: Umberto Ecos ›Der Name der Rose‹.



Der Inhalt ist weltbekannt: Im Jahr 1327 erreichen der scharfsinnige Franziskaner William von Baskerville und sein jugendlicher Adlatus Adson eine Abtei der Benediktiner im Apennin. Dort soll William an einem theologischen Disput teilnehmen. Doch nach ihrer Ankunft bemerken die beiden rasch, dass im Kloster etwas nicht stimmt. Der Illustrator des Klosters, Adelmo von Otranto, wurde entsetzlich zugerichtet außerhalb der Klostermauern aufgefunden. Der Auftakt einer ganzen Mordserie im Kloster, die William und Adson aufzulösen gedenken – und dabei einem Geheimnis auf die Spur kommen, das sich tief in der Bibliothek des Klosters verbirgt.



›Der Name der Rose‹ fand und findet als Professorenroman – Umberto Eco war ein ausgewiesener Mittelalterkenner und lehrte in Bologna – insbesondere aufgrund seiner inhaltlichen Dichte großen Anklang. Nicht erst gestern wurde der Roman als Spielfilm (prominent mit Sean Connery und Christian Slater in den Hauptrollen) und Serie verfilmt und mittlerweile sogar in ein Computerspiel übertragen. Und mehr als 40 Jahre nach der ersten Veröffentlichung ist nun im Carl Hanser Verlag eine neue Jubiläumsausgabe des Romans erschienen, welche Zeichnungen des Autors selbst enthält. Damit erfreut sich ›Der Name der Rose‹ bis heute ungebrochener Beliebtheit.