Kickstarter für ›Civica: Italian Renaissance‹ angekündigt
Ein eher weniger frequentiertes Mittelalter-Setting inszeniert das Videospiel ›Civica: Italian Renaissance‹, dessen Kickstarter-Phase für den 2. April 2026 angekündigt wurde. Das Städtebau-Spiel aus der Ego-Perspektive möchte den Stadtbau mit einem immersiven Gameplay kombinieren. Die Spielerinnen und Spieler erleben dabei die italienische Renaissance nicht aus der Vogelperspektive, sondern direkt aus den Straßen ihrer eigenen Stadt.
Ziel von ›Civica‹ ist es, die italienische Renaissance zum Leben zu erwecken: Aufstrebende Stadtstaaten konkurrieren um Einfluss, humanistische Ideale verbreiten sich im ganzen Land und stellen die alte Vorherrschaft der immer noch mächtigen Kirche in Frage, Künstler schaffen Meisterwerke, die eine ganze Epoche prägen, und alteingesessene Familien wie die Medici versuchen, die Macht unter ihren Standesgenossen aufzuteilen. ›Civica‹ soll vor diesem Hintergrund eine einzigartige Kombination aus Städtebau- und Ego-Rollenspiel bieten.
Spielerinnen und Spieler müssen sich dabei als erfolgreicher Stadtfürst beweisen und ein kleines toskanisches Dorf in eine Metropole verwandeln, die ihresgleichen sucht. Mit gridlosem organischem Städtebau, flexiblen Wohnbauslots und unzähligen Gebäude-Upgrades sind der eigenen Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Produktionsstätten und Bauernhöfe müssen errichtet, eine Vielzahl komplexer Produktionsketten verwaltet werden, um Ressourcen wie Mosaike, Dachziegel, Töpferwaren und Wein herzustellen.
Dabei dürfen die Bedürfnisse von vier verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Bauern, Handwerkern, Bürgern und Adligen verlangen nach Alltagsgütern und Luxusartikeln – nicht außer Acht gelassen werden. Öffentliche Gebäude wie Kirchen, Brunnen oder Schulen verbessern die Lebensqualität in der eigenen Stadt und locken höhere Klassen an, die nicht nur bereit sind, höhere Steuern zu zahlen, sondern auch den Bau neuer Gebäude ermöglichen.
Daneben gilt es, eine Dynastie zu gründen und sich um den eigenen Nachwuchs zu kümmern. Nur mit Einfluss im Stadtrat und den regelmäßigen Ratssitzungen lässt sich gemeinsam mit anderen Stadtführern die Politik des Gemeinwesens gestalten. Sich mit den Bürgern auf dem Marktplatz zu unterhalten und auf ihre individuellen Bedürfnisse und Anliegen einzugehen, den Stadtrat vor der nächsten Wahl zu bestechen und selbst beim Bau des nächsten Wohnhauses mitzuhelfen, wenn es wieder einmal zu langsam vorangeht – all das soll im Spiel möglich sein.
Umfassende Wirtschaft
Spielerinnen und Spieler müssen einen komplexen Güterkreislauf verwalten, der aus Primärressourcen, verarbeiteten Gütern, Luxusgütern und einer Vielzahl von Lebensmitteln besteht. Sie kümmern sich um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Einwohner, die in höheren sozialen Schichten immer komplexer werden. Der Handel mit Händlern auf dem Marktplatz und verschiedenen KI-Charakteren in der Umgebung hilft, Versorgungsengpässe auszugleichen.
Organischer Städtebau
Straßen können flexibel in organischen Formen gebaut werden. Auch die Stellplätze für Wohngebäude lassen sich in Form und Größe flexibel gestalten und an die Form der Straßen anpassen. Benachbarte Wohngebäude sind miteinander verbunden, sodass durchgehende Häuserzeilen entstehen – wie es in der Toskana in Italien typisch ist. Die Hinterhöfe von Wohngebäuden können mit verschiedenen Upgrades erweitert werden, beispielsweise um die Lebensmittelproduktion durch einen Hühnerstall zu steigern.
Spielen aus der Ich-Perspektive
Das Spielen aus der Ich-Perspektive soll ein wesentlicher Bestandteil des Spiels sein. Die Gewinnung und Verarbeitung von Ressourcen, das Herstellen von Gegenständen und das Errichten von Gebäuden können von Spielerinnen und Spielern selbst durchgeführt werden. Die politische Mitwirkung im Stadtrat, alltägliche Gespräche auf der Straße und die Gründung einer Dynastie sind Teil des Spielerlebnisses in ›Civica‹.
Lebendige Städte
Die vollständige Simulation der Einwohner mit Arbeitszeiten, Schlafzeiten und Freizeitaktivitäten soll für eine lebhafte Atmosphäre in den Stadtzentren von ›Civica‹ sorgen. Während die Einwohner tagsüber ihrer Arbeit in den Geschäften nachgehen, besuchen sie nachmittags den Marktplatz oder die Kirche oder ruhen sich nach einem langen Arbeitstag zu Hause aus, bevor sie abends erschöpft ins Bett fallen.
Alle weiteren Infos zum Spiel findet ihr auf der Webseite des Entwicklerstudios White Vertex Studios.