›Fürstliche Hochzeiten – Netzwerke für die Zukunft‹ auf Burg Trausnitz
Bei der berühmten Landshuter Hochzeit 1475 des bayerischen Herzogssohns spielten der „Brandenburger“ Albrecht Achilles und seine Gattin Anna eine wichtige Rolle: Hochzeiten dienten nicht nur zur Besiegelung von Bündnissen, sondern auch zum Netzwerken und Anbahnen neuer Ehen. So strebten die Zollern schon lange eine Verbindung zum polnischen Königreich an, was die Wittelsbacher mit der Ehe von Georg dem Reichen und Hedwig von Polen nun geschafft hatten. Vier Jahre später gelang dies auch den Zollern.
Anhand zahlreicher prächtiger Fürstenhochzeiten des 15. Jahrhunderts werden in einer neuen Sonderausstellung im Rahmen des Projekts ›WIRKSAM – Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter‹ vom 30. April bis 2. August 2026 langjährige Eheplanungen und die Ausstattung der Bräute mit Mitgift, Wittum und Morgengabe ebenso vorgestellt wie die Feste selbst, bei denen die Frauen zentrale Aufgaben wahrnahmen und wirksam agierten.
Weitere Informationen zur Sonderausstellung findet auf der Webseite der Burg Trausnitz.