›Steinerne Geschichte – die Architektur des Essener Doms‹
Mitten in der Essener City, wo alles begann: Der Dom war einst die Kirche des Essener Frauenstifts, das von 850 bis 1803 bestand und mit dem die Stadtgeschichte beginnt. Das Bauwerk ist teils über 1.000 Jahre alt und zählt zu den bedeutendsten des Mittelalters. Am Freitagabend, 8. Mai 2026, zeigt Kunsthistoriker Dr. Benedikt Hanschmann von 18:30 bis 19:30 Uhr in exklusiver Atmosphäre die architektonischen Highlights auf der Dominsel.
Der Kunsthistoriker hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Essener Stiftsgeschichte beschäftigt. Warum befinden sich auf der Dominsel gleich zwei Kirchen hintereinander oder weshalb gibt es nur moderne Fenster im Dom und was ist von der über 1000 Jahre alten Kirche noch Original? Benedikt Hanschmann wird den Gästen interessante Details erzählen.
Bei der Abendführung geht es über die Dominsel, neben der Domkirche wird auch das Atrium und der Kreuzgang in den Blick genommen. Bedeutende Kunstwerke und die eindrucksvolle Architektur zeugen von einer langen Tradition, die bis heute Bestand hat. Gemeinsam erleben die Gäste eine Zeitreise durch Jahrhunderte und erkunden die abwechslungsreiche Geschichte dieses Ortes mitten in der Stadt.
Der heutige Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert verbindet gotische Architektur mit älteren Bauteilen und moderner Kunst. Der Essener Westbau aus der Zeit um 1000 zählt zu den bedeutendsten seiner Art und zeigt die damals enge Verbindung des Essener Stifts zur kaiserlichen Familie.
Die Führung kostet 12,00 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Mai erforderlich und kann telefonisch unter 0201/2204206 oder per E-Mail unter domschatz@bistum-essen.devorgenommen werden. Treffpunkt für die Führung ist das Foyer im Domschatz Essen, Burgplatz 2.
Weitere Informationen zum Essener Domschatz findet ihr auf dessen Webseite.