›Dschingis Khan und die Welt der Mongolen‹ in Berlin
2027 jährt sich der Tod Dschingis Khans zum 800. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin gemeinsam mit seinen mongolischen Partnern in der James-Simon-Galerie die großangelegte Sonderausstellung ›Dschingis Khan und die Welt der Mongolen‹. Sie erzählt die Geschichte des mongolischen Weltreichs anhand bedeutender archäologischer Funde aus der Mongolei und Europa. Die meisten der gezeigten mongolischen Objekte sind erstmals außerhalb des Landes zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neue Erkenntnisse aus mongolisch-deutschen Forschungen und ein differenzierter Blick auf ein Reich, das Eurasien politisch, wirtschaftlich und kulturell nachhaltig prägte.
Das Orchontal von oben, Ausgangspunkt gleich mehrerer Großreiche
In der Ausstellung werden hochrangige Exponate aus einem halben Jahrtausend reiternomadischer Lebenswelten in bisher noch nicht gesehener Vielfalt gezeigt. Archäologische Schätze aus der Mongolei, von denen viele noch nie in einer Ausstellung außerhalb der Mongolei zu sehen waren, werden bereichert durch Leihgaben aus Polen und Rumänien sowie aus dem Deutschen Historischen Museum, aus der Staatsbibliothek zu Berlin und aus anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin.
Armband mit Phönix Darstellung aus der Stadt Karakorum, Mongolisches Reich, 13.-14. Jahrhundert.
Sie geben einzigartige Einblicke in das „Mongolischen Jahrhundert“, das zwischen 1250 und 1350 die Welt nachhaltig veränderte. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Ergebnisse der mongolisch-deutschen Forschungen der letzten beiden Jahrzehnte, die unsere Vorstellungen vom Reich der Mongolen in vielerlei Hinsicht revidiert und erweitert haben.
Weitere Informationen zur Ausstellung findet ihr auf der Webseite des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin.