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Sonderausgaben des BME: ›Mittelalterliche Formen des Ich-Erzählens‹

Drei neue Sonderausgaben der ›Beiträge zur Mittelalterlichen Erzählforschung‹ zu den Formen des Ich-Erzählens in der mittelalterlichen Literatur sind erschienen. Diese basieren auf den Beiträgen der Villa Vigoni Talks und wurden herausgegeben von Mireille Demaules, Irena Iocca und Julia Rüthemann.



Die drei Bände, von denen das letzte als ›Medieval Forms of First-Person Narration: Authorship – Authorization – Authority‹ im Dezember 2025 erschien, befassen sich mit mittelalterlicher Lyrik, die aus der Ich-Perspektive geschrieben wurden. Diese Form des Erzählens wurde im späteren europäischen Mittelalter (ca. 1250-1500) populär.



Die Beiträge in den Bänden basieren auf DFG-geförderten Konferenzen in der Villa Vigoni in Italien. Die letzte befasste sich vor allem mit den Konzeptionen von Autorschaft in Ich-erzählender Lyrik und der damit implizierte Autorität über die Erzählung. Durch die Analyse lassen sich Fragen stellen, wie: In welcher Beziehung steht der Autor zu seinen Texten und zu der Erzählung? Was sagen die formellen Eigenschaften eines Textes über die Nutzung eines auktorialen "Ichs" aus?



Die Sonderausgaben lassen sich auf der Webseite des BME einsehen.