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Das Skelett Ottos des Großen

Diese Woche hatte Harald Meller, der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, in einen Hörsaal der Uni-Klinik Magdeburg geladen, und ich dachte: "Ich guck nicht richtig". Auf einem langen weißen Tisch lag ein sehr altes und sehr gut erhaltenes Skelett. Sollten das wirklich die über 1.000 Jahre alten Knochen des ersten römisch-deutschen Kaisers sein?



Seit der Graböffnung im Sommer 2025 haben sich über 50 international renommierte Wissenschaftler mit dem Grabinhalt und vor allem den menschlichen Überresten darin befasst. Und was fand man: ein Tuch aus roter Seide, eine blaue Decke mit eingewebten Silberfäden, Obstkerne, ein Stück Fensterglas, eine Münze, den sogenannten Moritzpfennig aus dem 13. Jahrhundert, und ein Ei. Das alles gibt Rätsel auf. Aber der wichtigste Fund im Grab waren die Knochen.



Zu der Frage, ob es sich bei diesen Gebeinen tatsächlich um die Überreste von Otto dem Großen handelt, entwickelte sich ein Wissenschaftskrimi.



Der Podcast erschien das erste Mal auf der Webseite von Wer wir sind und warum das nicht klappte.