Der Papst im Badezimmer. Erotik und Nacktheit im Rom der Renaissance
Epochentrotter
Nackte Göttinnen, antike Grotesken und ein Papst in der Badewanne: Im Rom der Renaissance entstanden luxuriöse Baderäume, deren Ausstattung auf den ersten Blick kaum zu ihren geistlichen Besitzern passen will. Die Kunsthistorikerin Cornelia Bäurle führt in das Bad von Papst Clemens VII. in der Engelsburg und zeigt, wie Antikenbegeisterung, Erotik und Repräsentation hier zusammenfanden. Warum schmückten Kardinäle und Päpste ihre Bäder mit Venusfiguren und Liebespaaren? Wurde in diesen kostbaren Räumen überhaupt gebadet? Und wie ließ sich sinnlicher Genuss mit einem geistlichen Lebensideal vereinbaren? Eine Spurensuche nach „honesta voluptas“, der ehrbaren Lust, und nach einer überraschend freizügigen Seite des päpstlichen Rom.
Weitere spannende Inhalte zur Geschichte des Mittelalters findet ihr im L.I.S.A Wissenschaftsportal der Gerda Henkel-Stiftung:
- Podcast-Reihe „Zwischen Pinsel und Pranger | Ein Podcast über Kunst und Moral im Italien der Frühen Neuzeit“: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/podcast_zwischen_pinsel_und_pranger_giovanni_antonio_bazzi.
Diese Podcast-Folge entstand im Auftrag der Gerda Henkel-Stiftung. Weitere Interviews mit Stipendiat:innen der Stiftung erscheinen in den kommenden Wochen.
Literatur zum Weiterlesen:
- WIECZOREK, Alfried und WEINFURTER, Stefan (Hrsg.): Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt. Antike – Mittelalter – Renaissance. Regensburg 2017.
Dieser Podcast erschien das erste Mal auf der Webseite von Epochentrotter.