Das Hildebrandslied – der beste Cliffhanger aus dem Frühmittelalter

Mit dem Hildebrandslied haben wir wohl den besten Cliffhanger der deutschen Literatur! In Zeile 68 bricht der Text plötzlich ab (an einer unsäglich spannenden Stelle!) und der Leser bleibt im Regen stehen. Doch nicht, weil der Schreiber das so wollte, sondern weil (mal wieder) schlichtweg Textteile fehlen. Auch sprachlich und die Art und Weise, wie der Text aus dem 9. Jahrhundert in dem Codex eingebettet ist, machen das Hildebrandslied zu einem spannenden Stück Pergament.



Links:

Das Hildebrandslied  im Handschriftencensus 

Folge zu Tacitus’ Germania 

Folge zu Mittelhochdeutsch 

 DWB-Eintrag zu “fut” 



Literatur:

Haubrichs, Wolfgang: Von den Anfängen zum hohen Mittelalter, Teil l: Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700-1050/60), in: Joachim Heinzle (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, Band 1: von den Anfängen zum hohen Mittelalter, 2. durchgesehene Auflage, Tübingen 1995.



Dieser Podcast erschien das erste Mal auf der Webseite von Irmimi .

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