Liuthar-Evangeliar Kloster Reichenau, um 969/1000, © Domschatzkammer Aachen, Foto: Eric Werner
Liuthar-Evangeliar Kloster Reichenau, um 969/1000, © Domschatzkammer Aachen, Foto: Eric Werner

Die vernetzte Insel: Die ottonischen Prachthandschriften des Klosters Reichenau und ihre räumliche Verflechtung

Während der Ottonenzeit entwickelte sich die Reichenau zu einem der führenden Kunstzentren Europas. Im Skriptorium der Insel entstanden reich bebilderte Handschriften von höchstem künstlerischem Anspruch. Diese Bücher wurden überwiegend für den Export hergestellt – sie waren nicht für den Eigenbedarf des Klosters, sondern für die Könige und Kaiser, die Bischöfe und die anderen großen Klöster im Reich bestimmt. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. David Ganz berichtet wie sehr die ottonische Buchkunst der Reichenau durch ihre geographischen Verflechtungen geprägt ist. Es handelt sich um die Aufnahme eines Abendvortrags im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg.



Mehr Informationen zur Großen Landesausstellung „Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ findet ihr hier .





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