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Neuer Burgenbausimulator am Horizont: ›Bergfried‹

Kaum ist der vierte Teil der beliebten Burgbauvideospielreihe ›Stronghold‹ angekündigt, da dürfen sich Spielerinnen und Spieler auf einen thematisch sehr ähnlichen Titel freuen: ›Bergfried‹.



Wer an epische Burgbelagerungen und tiefgängiges Ressourcenmanagement denkt, landet aktuell unweigerlich beim Klassiker ›Stronhold‹. Doch im Indie-Bereich braut sich etwas Neues zusammen: Der Berliner Entwickler Jonas Quidsinski arbeitet an ›Bergfried‹ – einem Aufbauspiel, das dem verstaubten Burgenbau-Genre frischen Wind einhauchen will.



Der größte Unterschied zum großen Vorbild fällt sofort ins Auge: die Flexibilität beim Bauen. Während ›Stronhold‹ auf ein starres, viereckiges Raster setzt, wodurch Burgen oft sehr statisch und blockartig wirken, geht Bergfried neue Wege. Zwar nutzt auch dieses Spiel ein Raster zur Orientierung, allerdings handelt es sich um ein 12-Richtungs-Raster. Das Ergebnis?



Die Mauern und Türme lassen sich wesentlich organischer und runder platzieren. Erste Gameplay-Videos zeigen bereits, was das ausmacht: Die Festungen fügen sich realistisch in die Landschaft ein und wirken deutlich glaubwürdiger. Wie bei echten Vorbildern lassen Burgen sich so kompakt auf Hügeln und Klippen errichten.





Ein schöner Bergfried in bester Lage nützt allerdings wenig, wenn die eigenen Vorratskammern leer sind. Das Spiel bietet daher ein klassisches Aufbauspiel-Fundament: Spielerinnen und Spieler errichten eine funktionierende Siedlung, deren Bewohner die Burg mit Nahrung und Ressourcen versorgen. Soldaten und Ritter müssen rekrutiert werden, um die eigene Bevölkerung vor feindlichen Angreifern zu schützen. Um an seltene Rohstoffe zu gelangen, müssen zudem neue Gebiete auf einer Spielkarte erobert werden.



Sobald die Wirtschaft läuft, geht es ans Eingemachte: Die Verteidigung gegen Belagerungen steht im Fokus – vorerst allerdings reiner Singleplayer-Content. Für Abwechslung im wuseligen Alltag sorgen zudem dynamische Ereignisse wie Ritterturniere, Markttage oder hoher Königsbesuch.



Weitere Informationen und Eindrücke zum Spiel findet ihr auf dessen Steam-Seite.