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Der Ritter und der Teufel

Der Ritter, um den es in dieser Geschichte geht, ist überaus verschwendungs- und selbstsüchtig. Er verprasst sein Hab und Gut, bis Gott ihm alles nimmt. Weil er den Verlust nicht ertragen kann, bittet er jemanden, der allein im Wald lebt und mit dem Teufel im Bunde steht, ihm zu helfen. Dieser fädelt eine Begegnung mit dem Teufel ein, in dessen Dienst der Ritter treten soll, um wieder zu Reichtum zu gelangen. Doch als der Teufel verlangt, dass der Ritter nicht nur Gott, sondern auch der Gottesmutter abschwört, besinnt sich der Ritter und fleht in einer Kapelle eine Holzfigur der Gottesmutter mit Kind um Vergebung an. Ob ihm wohl Vergebung zuteilwird?



Vor allem stellt sich hier aber die Frage, ob man diese Erzählung heute noch kennen und verbreiten sollte, denn der, der den Teufelsbund vermittelt, ist ein Jude. Über Antijudaismus in mittelhochdeutschen Texten sprechen wir mit unserem heutigen Gast, Prof. Dr. Andreas Hammer (Konstanz).



Credits:

  • Hosts: Natalie Mlynarski-Jung, Hans Levin
  • Gäste: Prof. Dr. Andreas Hammer
  • Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland
  • Jingle: Karl Wenzel
  • Schnitt: Max Asmus



Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.



Dieser Podcast erschien das erste Mal auf der Webseite von Unerhörtes Mittelalter.