Sie weint bitterlich, denn es tut so weh. Leid, so viel, schier unerträgliches Leid! Doch was sie jetzt fühlt, ist nichts, verglichen mit dem, was Christus erdulden musste. Erniedrigt und verspottet ertrug er den ganzen Schmerz. Sie spürt seine Blutstropfen auf ihren Wangen, als sie hoch zum Kreuz schaut. Sie tropfen aus seiner Seitenwunde, und sie fängt einen Tropfen mit der Zungenspitze auf. Er schmeckt salzig. Komisch, sie dachte immer, das Blut Christi sei süß wie Honig…