Verwunschene Wälder, uralte Grabmäler, wolkenkitzelnde Türme, wundersame Magie, mythische Kreaturen: Was wir heute als fantastisch charakterisieren, begleitet als anthroposophische Grundkonstante seit je her unsere Vorstellungswelten. Die Beliebtheit von J.R.R. Tolkiens ›Der Herr der Ringe‹, C.S. Lewis ›Narnia‹, Andrzej Sapkowskis ›The Witcher‹ oder J. K. Rowlings ›Harry Potter‹ (um nur die Spitze des Eisberges anzukratzen) und ihre vielfältigen Adaptionen über die gesamte Medienlandschaft hinweg geben ein beredtes Zeugnis von der ungebrochenen Faszination an außergewöhnlichen Erzählungen, Motiven und Bildwelten. Wir sprechen mit René Aigner, der seit Jahren das Fantastische vielfältig visuell erfahrbar macht, über seine Arbeit und die Art und Weise, wie er mittelalterliche Fantasy (und anderes) zum Leben erweckt.